Philipp Wahle gewinnt MDC PhD Prize 2017

Philipp Wahle aus der Arbeitsgruppe von Robert Zinzen entwickelte ein virtuelles Modell eines Taufliegen-Embryos, das in höchster räumlicher Auflösung zeigt, in welchen Zellen welche Gene aktiv sind. Für die Publikation, in der er diese Ergebnisse veröffentlichte, erhielt er am 24. November 2017 im Rahmen der jährlichen Graduate Ceremony den PhD Prize des MDC. Zudem wurden erstmals zwei zweitplatzierte Publikationen ausgezeichnet. 

Seine Arbeit war der Favorit der Graduate Commission des MDC PhD Prize. Mit seiner Publikation, die im August in der Fachzeitschrift Science erschienen war, räumte der Doktorand den ersten Preis ab. Bereits zum vierten Mal wurde so die beste Publikation aus einem Doktorandenprojekt prämiert. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro stammt von der privaten Stiftung von Prof. Annelise Pritzsche.

Karaiskos N, Wahle P, et al. (2017): „The Drosophila embryo at single-cell transcriptome resolution.“ Science 13;358(6360). doi:10.1126/science.aan3235

Zum ersten Mal wurden auch die zweitplatzierten Publikationen ausgezeichnet. Carmen Lorenz aus der Gruppe von Alessandro Prigione und Manuel Hessenberger aus der Gruppe von Oliver Daumke erhielten vom MDC-Freundeskreis jeweils 500 Euro für Publikationen, die sich mit den Kraftwerken unserer Zellen beschäftigen: den Mitochondrien.

Lorenz C, et al. (2017): „Human iPSC-Derived Neural Progenitors Are an Effective Drug Discovery Model for Neurological mtDNA Disorders.“ Cell Stem Cell  4;20(5). doi:10.1016/j.stem.2016.12.013

Hessenberger M, et al. (2017): „Regulated membrane remodeling by Mic60 controls formation of mitochondrial crista junctions.“ Nature Communications 8:15258. doi:10.1038/ncomms15258

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